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Über dieses Gesetz hätte man nicht abstimmen dürfen, da es deutlich erkennbar gegen die Verfassung verstößt.
gez. Joeli Veitayaki Eingeborener Insulaner aus dem schönen Unionsland "Westliche Inseln"
Ich halte unsere Verfassung für monströs und unhandlich, deswegen mag ich es übersehen haben, aber ein entsprechendes Prüfungsrecht hatte ich als Inselpräsidentin meines Erachtens nicht.
Anastasia von Metternich Generalsekretärin des Rats der Nationen a.D.
Die Verfassung ist vor allem auf Grund ihrer "geschlechtergerechten" - oder wie man diese, ähm, Krankheit nennt - Formulierung wirklich sehr schwierig zu lesen.
Die Frage nach dem Prüfungsrecht ist ebenfalls schwierig. Herkömmlich wird durchaus angenommen, dass einem Staats- bzw. Landesoberhaupt vor Unterzeichnung eines verabschiedeten Gesetzentwurfs zumindest ein formelles Prüfungsrecht zusteht. Zum Beispiel dahingehend, ob ein verfassungsänderndes Gesetz als solches konzipiert ist und die notwendige Mehrheit erreicht hat. Erstgenanntes Kriterium war hier nicht erfüllt, insofern hätte die Unterzeichnung verweigert werden dürfen. Oder sogar müssen, je nach Standpunkt.
![]() Landesministerin der Westlichen Inseln a. D.
Ich bezog mich auf die Frage, ob ich vor der Einleitung der Abstimmung ein Prüfungsrecht genossen hätte, wie Herr Veitayaki das anzudeuten schien.
Anastasia von Metternich Generalsekretärin des Rats der Nationen a.D.
Ach so, da habe ich Sie wohl falsch verstanden. Sie sagten schließlich: "Aber ein entsprechendes Prüfungsrecht hatte ich als Inselpräsidentin meines Erachtens nicht."
Als Inselratspräsidentin hätten Sie möglicherweise die Aussprache nach § 9 Absatz 3 GO vorzeitig beenden können, da die Beschlussvorlage gegen die Landesverfassung verstieß. Ob ich mich an Ihrer Stelle so weit vorgewagt hätte, weiß ich aber fairerweise zugegeben auch nicht.
![]() Landesministerin der Westlichen Inseln a. D.
Oh, ich wollte mir kein Amt anmaßen.
Anastasia von Metternich Generalsekretärin des Rats der Nationen a.D.
Der / die Inselratspräsident/in hätte tatsächlich darauf hinweisen müssen, dass es sich hier um ein Gesetz handelt, was der Verfassung entgegensteht und somit die Abstimmung nicht einleiten dürfen. Dies hätte bei der Beratung darüber auffallen müssen. "Französisch" ist keine der in der Landesverfassung benannten Amtssprache auf den WI.
Und ich stimme zu, dass die Lesbarkeit der Verfassung durch die Geschlechtergeschichte in Teilbereichen schwierig ist. Aber das hatte ich bei der Abstimmung damals schon angemerkt, nur hat es keine Dingens interessiert. Man wollte ja unbedingt politisch korrekt sein. Eine einfacher Satz in der Präambel hätte ausgereicht. Nun muss man das aufwändig korrigieren wieder. gez. Joeli Veitayaki Eingeborener Insulaner aus dem schönen Unionsland "Westliche Inseln"
Ein anderer interessanter Punkt, den Sie hier ansprechen! "Die Amtssprachen der Westlichen Inseln sind Imperianisch, Verdonisch, Coloneiisch, Albernisch und Kamëleutisch", heißt es in der Landesverfassung. Und: "What the f***?!" wohl in vielen Köpfen, wenn sie das lesen.
Man kann natürlich schon ausknobeln, dass sich hinter diesen Namen reale Sprachen verbergen und welche das jeweils sind. Aber dann wiederum verwirrt feststellen, dass es auf der aktuellen Weltkarte gar kein Verdonia/Verdonien/Verdon/wie auch immer und kein Colo-Dingsbums (mehr) gibt. Ich finde diese Umbenennung bekannter Sprachen ehrlich gesagt weder praktikabel noch (neu-)bürgerfreundlich. Das ist nichts, das die WI sinnvollerweise im Alleingang entscheiden sollten. Aber ich wäre doch dafür, in der Demokratischen Union auf diese Form der Ausgestaltung zu verzichten und lieber Namen zu verwenden, mit denen man auch etwas anfangen kann.
![]() Landesministerin der Westlichen Inseln a. D.
Ich finde, man muss differenzieren: "Imperianisch" für deutsch und "Albernisch" für englisch haben sich in meinen Augen etabliert. Bei Verdonisch und Coloneisch müssen wir in der Tat überlegen, welcher Ersatz geeigneter wäre.
Anastasia von Metternich Generalsekretärin des Rats der Nationen a.D.
Wenn man sich für "verdonisch" auf "französisch" und für "coloneiisch" auf spanisch einigen könnte, wäre das sicherlich sinnvoll. "Kamëleutisch" ist die Sprache der Ureinwohner.
Wenn man sich dergestalt einigt, dann müsste man das aktuelle Amtssprachengesetz nur auf "verdonisch" abändern. Allerdings würde das sicherlich die zahlreichen Minderheiten auf den WI gegen sich aufbringen. [simoff]Im Übrigen spreche ich im rL außer deutsch und schwäbisch, nur englisch, lateinisch, griechisch und italienisch. Bin ich dann als Inselpräsident dann ungeeignet, weil ich franzöisch nur per google-translate sprechen kann? Ich finde es nicht gut, eine "Randgruppen"sprache als Amtssprache zu verwenden. Simulatorisch macht das keinen besinderen Sinn, es verkompliziert alles und lässt viel zu viel Raum für Interpretationen und unnötigen Streitereien. [simon] gez. Joeli Veitayaki Eingeborener Insulaner aus dem schönen Unionsland "Westliche Inseln" Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Joeli Veitayaki: 10.10.2011 11:25.
Die Unionskommissar scheint ihren Flieger von Manuri nach Saint-Pierre verpasst zu haben.....
gez. Joeli Veitayaki Eingeborener Insulaner aus dem schönen Unionsland "Westliche Inseln"
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