Geschichte
18.08. 1998 Gründung der Union (genaues Datum unbekannt, aufgrund der ersten eMails zum Thema wurde allerdings im nachhinen der 18.08. gewählt)
November 1998 Gründung der ersten Partei neben der DPR durch Kore Nordmann (Soziale Ökologische Partei). Dies war verbunden mit einem Austritt aus der DPR. Dies aber nicht unbedingt wegen Politischer Unstimmigkeiten, sondern um mehrere Parteien im Lande zu haben und zu Wahlen zu kommen. Kurze Zeit später, aber noch vor den Wahlen wurde die Kommunistische Partei (KP) gegründet. Bis zu diesem Termin war die politische Simulation in der DUR noch eher in den Kinderschuhen. Durch die neue Partei kommt nun das Element der Wahl dazu.
Dezember 1998 Vom 14.12. – 20.12. 1998 wählten 23 Wahlberechtigte ihr Parlament. Dabei kam die DPR auf knapp 57%, SÖP und KP auf jeweils etwas über 21 %. Für interessierte: Hier ein altes Wahlprogramm der DPR – noch recht dürftig, aber man sieht es geht auch ohne Wirtschaftssimulation :)
17.01.1999 Das “Zukunftsprojekt zur Sozialreform Ratelons” (ZSR) wird als Partei zugelassen. Gründer war der heutige Kommissar für Äusseres von Vulkan, Martin Horsch. In der kommenden Zeit (in den kommenden Monaten) benennt sich das ZSR in SVP und schliesslich SFP um. Die Partei nimmt mit der Zeit eine starke Rolle in der DUR ein. 24.01. 1999 Zusammentritts des DURschen Parlamentes. Es wird in der ersten Abstimmungswoche eine Regierung aus DPR und SÖP unter dem Unionskanzler Daniel Koppensteiner (DPR) gebildet.
Februar 1999 Es kommt zu der Gründung einer terroristischen Vereinigung (der RAF) und der Kriegserklärung durch einen Staat namens Terroristica. Die RAF bestand aus einer Person namens Kurt Wolke, einem Mitglied der KP, welches durch gewaltsame Aktion seine Vorstellungen durchsetzen wollte. Dabei wurde ein (virtuelles) Postamt gesprengt und zwei Menschen getötet. Durch Parlamentsbeschluss wurde die Staatsbürgerschaft der Person wegen Verfassungsverstoss aufgelöst. Und der Verteidigungsfall deklariert. DIe Freunde aus Kommunikatien und dem drullischen Imperium stationierten Truppen in der DUR als Schutzmacht. Terroristica griff glücklicherweise nie an…
18. 03. 1999 Am 18.03.99 kam es zum sogenannten “Forumsattentat” auf den ausserparlamentarischen Oppositionsführer Martin Horsch, bei dem unter seinem Namen ein Aufruf zur Revolution geschrieben wurde. Allgemein wurde aber anerkannt, dass dies nicht von ihm war. Der Schuldige konnte nicht festgestellt werden.
April 1999 Es kommt heraus, dass Unionskanzler Koppensteiner einen eigenen Nachrichtendienst im Kanzleramt hat, der die Arbeit der Oppositionspartei ZSR ausspionierte. Es begann der Untersuchungsausschuss, der diese Tätigkeiten untersuchte.
Mai 1999 Der Staat Kyrolonien erklärt der DUR, sowie dem drullischen Imperium und Kommunikatien den Krieg. Daniel Koppensteiner vermittelt in diesem Krieg und erreicht schliesslich mit anderen einen Friedensvertrag.
Der Untersuchungsausschuss beendete seine Arbeit mit einer Resolution, die jegliche Spionageaktionen verboten und Neuwahlen vorschlugen.
Es kommt zu diversen Parteigründungen, wobei aber keine Partei sich wirklich halten kann, viele Parteien gehen durch Inaktivität verloren oder treten bereits jetzt oder später anderen Parteien bei. In diesem Zeitraum müsste auch das ZSR bzw. die SVP mit der SÖP und der SLP (Soziale Liberale Partei) zur SFP fusioniert sein.
Anmerken sollte man noch die REP – “Republikanische Partei Ratelon”, welche sich allerdings nicht an den REP's aus Deutschland orientiert sondern an den Republikanern in den USA.
Entscheidend ist nur die Grünung der NFR (Nationalen Front Ratelon) einer rechtsextremen Gruppierung, die sich für eine nationalistische DUR einsetzt. Die Partei löst einigen Wirbel los, es werden Ideen zu Parteienverboten vorgestellt und ähnliches. Grundsätzlich wird die Partei aber ignoeriert und durch mangelnde Aktivität geht sie nach den Wahlen schliesslich unter. (Kurze Anmerkung: Die NFR hatte als realen Hintergrund keine wirklichen Rechtsextremisten, sondern diente eher als “Experiment” dafür, wie eine entsp. Partei in der DUR aufgenommen wird.)
Oktober 1999 Eine neue Partei betritt die politische Bühne. Die “Freien Demokraten Ratelons” (FDR) mit Dr. Kinkel als Vorsitzenden entwickeln sich schnell zu einer der führenden Kräfte in der DUR. Zeitgleich kommt es zum Bröckeln der DPR: Mitglieder gehen in die Inaktivität, wechseln in andere Parteien (wie beispielsweise Unionspräsident Jedamzik in die FDR) oder “Altmitglied” Matthias Schneider gründet die Demokratisch-Liberale Partei (DLP).
Die Wahlen sind für den Zeitraum vom 30.10. bis 6.11. festgelegt. Die Frist zu den Wahlen verstreicht, ohne dass die DPR eine Liste einreicht. Damit ist die DPR nicht zugelassen. Zugelassen sind nur die FDR, SFP, DLP, REP und NFR. Kauli, einer der ersten in der DUR und der DPR ist etwas überrascht und beschwert sich über die Umstände. Der damalige Vorsitzende der DPR (Koppensteiner) hatte die Partei nämlich verlassen, ohne diese im Vorfeld zu informieren oder die Kommunikationsmittel freizugeben. Der Präsident legte dem Parlament deshalb eine Resolution vor, die es der DPR ermöglichte die Liste noch vor den Wahlen ausserhalb der Frist einzureichen. Sie können die Resolution hier in einem neuen Fenster nachlesen.
November 1999 Nach dem Ende der Wahlen wird eine Regierung aus SFP und DPR gebildet, Unionskanzler wird SFP Mitglied Dieter Müller. Die SFP erreicht bei den wahlen ungefähr die Hälfte der Stimmen, die FDR knapp 1/4. Auch die NFR erreicht einen Sitz im Parlament, den sie allerdings nie wirklich antritt.
04. Februar 2001 Unionskanzler Don Peppone tritt nach langer Inaktivität zurück. Sein Nachfolger wird Sebastian Schuhmann (damals noch Partei für Sozialdemokratie PfS). Er war direkt vor dem Rücktritt von Peppone zum Vizekanzler ernannt worden. Damit hat Peppone den nächsten Kanzler bestimmt, was für einigen Diskussionen über die Legitimität eines solchen Kanzlers führte. Dies brachte dann am Ende die Abschaffung der Direktwahl bei der folgenden Verfassungsänderung.
21. Mai 2001 Die Verfassung der Demokratischen Union wurde geändert. Die wichtigste Neuerung der Verfassung ist die Integration des Föderalismus. Der Status der Unionsländer sowie die Gesetzgebungskompetenzen von Union und Ländern werden genau geregelt. Durch die Schaffung des Unionsrates, der Ländervertretung, verfügt die DUR als zweite deutsche Micronation nun über ein Zweikammer-Parlament. Weiterhin wurde die Wahl des Unionskanzlers durch das Parlament wiedereingeführt, nachdem sich die Dirketwahl nicht bewährt hatte. Dem Unionspräsidenten wurden schließlich die außenpolitischen Kompetenzen entzogen, um lähmende Konflikte mit der Regierung zu vermeiden. Neben seinen repräsentativen Funktionen führt der Präsident nun die Aufsicht über die Aktivität der Unionsregierung.
09. Juni 2001 Wahlen in der DUR zum Unionspräsidenten und zum Unionsparlament. Bei den Wahlen um die 11 Sitze im Unionsparlament kandideren die “Sozialdemokratische Partei Ratelons” (SPR), das Projekt demokratischer Fortschritt (.pdf), die “Ratelonische Volkspartei” und eine Liberale Liste (Gemeinsame Liste der Freien Demokratischen Union FDU, Grünen Alternativ Partei GAP und den “LinksLiberalen RatelOns” LiLo). Im Vorfeld gab es einige Diskussionen insbesondere zu “sim-fremden” Gesetzen, Aussenpolitik, Innere Sicherheit und weiteren kleineren Themen. Einziger Kandidat für den Unionspräsidenten ist Zokrace. Patrick Jedamzik hatte bekanntgegeben, nach drei Jahren Amtszeit als Unionspräsident nicht mehr anzutreten.
16. Juni 2001 Ende der Wahlen. Zokrace erreicht überraschender Weise nur 52,5 % und verzichtet auf das Amt. Die DUR steht damit für einige Zeit ohne formelles Staatsoberhaupt da. Der Stellvertreter, Unionsratspräsident Dennis von Arabien, übernimmt diese Aufgabe kommissarisch.
Bei den Parlamentszahlen ergibt sich ein unklares Bild: Bei Die SPR konnte zwar mit 31,7% (4 Sitze) ihre Spitzenposition behaupten, verlor aber drastisch in der Wählergunst (-20%). Das neu gegründete Projekt Demokratischer Fortschritt (.pdf) erreichte aus dem Stand 24,4% (3 Sitze). Die Liberale Liste und die RVP erreichten jeweils 22% (2 Sitze). Bei der späteren erneuten Wahl zum Unionspräsidenten wird Tom Schüler gewählt.
Juli 2001 Die Koalition aus pdf und der Liberalen Liste zerbricht. Auch die Liberale Liste teilt sich in ihre Einzelteile auf, wobei die GAP die Sitze im Unionsparlament übernimmt. Es kommt zu einer Koalition zwischen GAP und SPR.
Anfang September Bereits ende August wurde in Regierungskreisen eine Verschwörung zur Abspaltung einiger Landesteile bekannt, die von einigen Bürgern der DUR geplant wurde. Die Situation in der DUR war schon sehr instabil. Die Regierung forderte zunächst die Beteiligten auf, die Karten auf den Tisch zu legen und erklärte später auch international, dass eine Anerkennung einer solchen Abspaltung als feindlicher Akt gesehen würde. Daraufhin wurde dann die Aktion öffentlich und auch die Abspaltungsideen wurden in der DUR publik. Ein Großteil der Bevölkerung hat sich daraufhin dagegen gestellt. Die Abspaltung war demnach gescheitert. Es dauerte einige Zeit, bis die DUR sich von dieser Instabilität erholen konnte. Die Beteiligten wurden später wegen gemeinschaftlicher Bildung eines konkurrierenden Staates verurteilt. Aufgrund der langen Verfahrensdauer wurde über der Untersuchungshaft hinaus keine weitere Strafe verhängt.
15. Dezember 2001 Bei den Parlamentswahlen kam es zu einem Patt im Parlament. Sowohl die Regierungsparteien erreichten zusammen im Parlament nur 5 Sitze, aber auch die RVP und FDU kam nur auf diese 5 Sitze. Die SBP bekam den letzten, entscheidenden Platz. Bei den dannach folgenden, schwierigen Verhandlungen kam eine Koalition von SPR,GAP und FDU zusammen, wobei Sebastian Schuhmann den Kanzler stellte.
20. März 2002 Die FDU scheidet aus der Ampelkoalition aus. Grund hierfür war die ablehnende Haltung einiger Mitglieder bezüglich eines Anschlusses von Tropicali mit Sonderrechten. SPR und das aus GAP und der SZP hervorgegangene Bündnis 2002 stellt jedoch weiterhin eine Minderheitsregierung.
1. Juni 2002 Die Wahlen zum Unionsparlament und dem Unionspräsidenten gehen zuende. Bei der Parlamentswahl konnte sich die Regierung durchsetzen und SPR und Bü02 hat eine Mehrheit im Parlament von sechs zu 5 Stimmen. Bei den Koalitionsverhandlungen werden dennoch auch Minister von RVP und FDU eingebunden. Die Wahl zum Unionspräsidenten ging jedoch in die Stichwahl, nachdem Kandidat Holger Beuttler keine absolute Mehrheit erreichen konnte. Bei dieser Stichwahl erreichte er 80 % gegen seinen Gegenkandidaten Dr. Dr. Thon. Patrick Jedamzik, zweiter Kandidat, hat seine Kandidatur vor der Wahl zurückgezogen.
In 2006 sicherte sich ein ehemaliger Mitspieler der DUR die Marke “Ratelon” für u.a. Onlinerollenspiele, seit dem 8. November 2006 darf die DUR ihren eigentlichen Namen nicht mehr verwenden..