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Zum Ende der Seite springen Unionsparteitag der KDU Januar 2015
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Salbor-Katista
Helen Bont
Helen Bont Helen Bont
Foren Gott
24.01.2015 00:23 Unionsparteitag der KDU Januar 2015


In der großen Stadthalle von Port Victoria wurde alles für den heute beginnenden Unionparteitag der Konservativ-Demokratischen Union vorbereitet. Während die ersten Delegierten eintreffen und im Foyer mit Essen und Getränken versorgt werden, spielt in der Halle auf der Bühne eine populäre roldemische Band bekannte Schlager.



Dr. h.c. Helen Bont, KEL
Unionskanzlerin der Demokratischen Union
Aussenministerin
Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
Trägerin des astorischen White House Ribbon
Mitglied des Unionsparlaments
KOMMANDEUR der EHRENLEGION
Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Helen Bont: 24.01.2015 00:24.

Annelie Gatineau
Haudegen
24.01.2015 00:25
Gatineau schaut sich die Vorberichterstattung zum Parteitag auf Cable News Roldem an...



Salbor-Katista
Helen Bont
Helen Bont Helen Bont
Foren Gott
24.01.2015 00:31




Bereits in den frühen Morgenstunden betreten die Unionsvorsitzende Helen Bont und der KDU-Generalsekretär Johannes Kleven das Gebäude und überzeugen sich, dass organisatorisch alles reibungslos funktioniert.



Dr. h.c. Helen Bont, KEL
Unionskanzlerin der Demokratischen Union
Aussenministerin
Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
Trägerin des astorischen White House Ribbon
Mitglied des Unionsparlaments
KOMMANDEUR der EHRENLEGION
Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Helen Bont: 24.01.2015 00:32.

Salbor-Katista
Bürger Heinz Lüneburg
Heinz Lüneburg Heinz Lüneburg
Unionsminister
24.01.2015 12:50
Auch der UdV trifft ein



Unionsminister für Inneres und Justiz
Stellvertretender Unionsvorsitzender der KDU
Mitglied des Unionsparlaments
Präsident des SV Manuri
Unionsminister der Verteidigung a.D.

Franz Sperling
Kaiser
24.01.2015 13:13
Trifft als Delegierter aus Freistein ein.




Mitglied des Unionsparlaments
MITGLIED - KONSERVATIV-DEMOKRATISCHE UNION

Christopher Adomeit
Kaiser
24.01.2015 17:27
Adomeit hatte sich überlegt, ob er als interessierter Zuschauer dem Parteitag beiwohnen sollte. Wegen der vereitelten Bombenattentate verbleibt er jedoch in seinem Ministerium, schickt aber den Leiter seines Abgeordnetenbüros zum Parteitag, um sich diesen anzusehen. Gleichzeitig wird Adomeit den Parteitag im Fernsehen verfolgen.



Christopher Adomeit, MdUP
Unionsminister des Innern und der Justiz
Stellvertreter der Unionskanzlerin

Präsident des Unionsparlaments a.D.
Inselpräsident a.D.

Johannes Kleven
Routinier
24.01.2015 20:18
Kurz vor dem offiziellen Beginn des Parteitags wird auf der Bühne das Podium für den Parteivorstand und das Rednerpult aufgebaut. Nachdem alle ihre Plätze eingenommen haben tritt KDU-Generalsekretär Johannes Kleven ans Rednerpult:




Liebe Parteifreunde, liebe Gäste,
es ist mir eine große Freude, Euch und Sie hier in der Stadthalle von Port Victoria zum ordentlichen Unionsparteitag der Konservativ-Demokratischen Union zu begrüßen.
Auf diesem Unionsparteitag soll nicht nur der Unionsvorstand der Konservativ-Demokratischen Union neu gewählt werden, es soll auch ein großer Themenparteitag werden, auf dem verschiedene Themen diskutiert werden sollen. Hierzu sind einleitende Grundsatzreferate vorgesehen, die zu halten Mitglieder unserer Partei sich bereit erklärt haben. Wir, die KDU, zeigen damit, dass wir eine lebendige und diskussionsfreudige Partei sind, die sich nicht scheut, in der Öffentlichkeit Themen zu erarbeiten und Politikfelder zu besetzen. Und wir widerlegen alle Unkenrufe, die KDU sei ein reiner Kanzlerwahlverein, ohne Inhalte und Themen.
Liebe Freunde, die KDU hat sich in den letzten Jahren immer wieder als Stabilitätsanker der Demokratischen Union erwiesen. Wenn, mit einem großen Wählerauftrag ausgestattete sozialdemokratische Unionskanzler - ich nennen nur die Namen Conner, Bökelmann, Macaluso - kurz nach Amtsantritt in der Versenkung verschwanden, haben wir Konservative uns nicht gescheut politische Verantwortung zu übernehmen. Immer, wenn die Demokratische Union aufgrund des Versagens politischer Akteure, das Chaos drohte, haben wir Knoservative die Lage stabilisiert.
Ein Name darf hierbei nicht unerwähnt bleiben: Helen Bont. Sie, Frau Unionskanzlerin, haben in den Tagen, als die Konservativ-Demokratische Union selbst einen starken Mitgliederschwund hatte, die Fahne des Konservatismus in der Demokratischen Union hochgehalten. Zunächst allein, dann gemeinsam mit Michael Heen, und schließlich mit immer mehr Mitstreitern für eine prafmatisch-konservative Politik. Dieser Durchhaltewillen, liebe Freunde, verdient unser aller Respekt.
In den vergangenen Tagen wurde kritisiert, die Konservativ-Demokratische Union sei Helen Bont, Helen Bont sei die Konservativ-Demokratische Union. Wir Konservative, liebe Freunde, verstehen dies nicht als Kritik, wir verstehen eine solche Aussage als eine Anerkennung für die großen Verdienste von Helen Bont um die Demokratische Union und die Konservativ-Demokratische Union.
Ohne ihre Stetigkeit und ohne ihr Beharrungswillen stünden nicht nur wir Konservative nicht da, wo wir heute stehen, die Demokratische Union insgesamt stünde wesentlich schlechter da als heute.
Und dies honorieren die Wählerinnen und Wähler auch, wenn Helen Bont bei den letzten Wahlen mit Abstand das beste Einzelergebnis erhält.
Liebe Freunde, gestern ist der SLVP-Vorsitzende und Abgeordnete des Unionsparlaments, Rudi Truschke, ins Krankenhaus eingeliefert. Wir senden ihm von hier aus die besten Genesungswünsche zu. Wir tun dies auch, um den Respekt vor der Person des politischen Gegners zu bekunden; ein Respekt, den andere leider vermissen lassen, wie der Abgeordnete im Unionsparlament Sylvain Rosseau-Mason, als er während der Regierungserklärung von Unionskanzlerin Helen Bont den Plenarsaal des Unionsparlaments verließ. Eine solche Missachtung und Respektlosigkeit des politischen Gegners ist nicht unser Stil und wird auch unser Stil nicht werden. Ich hoffe, das dies ebenfalls nicht der Stil der Sozialliberalen ist, und diese dies Herrn Roussau-Mason machen. Denn eines ist klar: war sich so verhält, wie Herr Rousseau-Mason, der deklassiert sich selbst und ist, schon aus rein menschlicher Sicht, als möglicher zukünftiger Gesprächspartner untragbar.
Liebe Freunde, ich es bereits angekündigt: dieser ordentliche Unionsparteitag wird nicht ein bloßer Wahlparteitag, auf dem der Unionsvorstand neu gewählt wird. Er soll ein großer Themenparteitag werden, auf dem wir Konservative die KDU als lebendige politische Kraft präsentieren.
Ich freue mich, Ihnen nun die Themen und die Referenten kurz vorstellen zu dürfen:
Zum Thema Sozialpolitik wird Helen Bont referieren, ebenso zu dem Thema der Außen- und Sicherheitspolitik. Zum Thema Wirtschaftspolitik werden wir Silvester Calzone hören und zum Thema Innere Sicherheit wird Septimus Albert Schmidt referieren. Ein weiteres Thema wird die Verteidigungspolitik sein, zu dem Heinz Lüneburg zu uns sprechen wird. Zum Abschluss wird dann die oder der neue Unionsvorsitzende ein Schlusswort reden.

Liebe Freunde, uns allen wünsche ich einen erfolgreichen Parteitag, anregende Diskussionen und das wir der Welt eine vitale Konservativ-Demokratische Union zeigen. Das Wort hat nun unsere Unionsvorsitzende Frau Helen Bont zu dem ersten Grundsatzreferat Sozialpolitik.



Johannes Kleven
Ministerpräsident des Freistaates Freistein
KDU-Generalsekretär
Salbor-Katista
Bürger Heinz Lüneburg
Heinz Lüneburg Heinz Lüneburg
Unionsminister
24.01.2015 20:21
Applaus



Unionsminister für Inneres und Justiz
Stellvertretender Unionsvorsitzender der KDU
Mitglied des Unionsparlaments
Präsident des SV Manuri
Unionsminister der Verteidigung a.D.

Imperia
Bürger Dionysius Buddenberg
Dionysius Buddenberg Dionysius Buddenberg
Dirigent
24.01.2015 21:19
verfolgt den Parteitag im Fernsehen, auch wenn er (aufgrund der bevorstehenden MicroKultura) eigentlich keine Zeit hat.
Ist erfreut, dass man Herrn Truschke Genesungswünsche schenkt, wundert sich jedoch, warum man ihn mit Rudi und nicht Hans anspricht...





CHEFDIRIGENT - MONTARY CITY PHILHARMONIC ORCHESTRA
Präsident und Mitglied des 41. Unionsparlaments
Gründer und Inhaber der Roldemian Gramophone
Unionstrainer für die WM 2015
Vorsitzender UFB-Schiedsrichterkommission
Vorsitzender SLVP-Landesverband Imperia
Unionswahlleiter a.D.

Johannes Kleven
Routinier
24.01.2015 22:25
Zitat:
Original von Dionysius Buddenberg
verfolgt den Parteitag im Fernsehen, auch wenn er (aufgrund der bevorstehenden MicroKultura) eigentlich keine Zeit hat.
Ist erfreut, dass man Herrn Truschke Genesungswünsche schenkt, wundert sich jedoch, warum man ihn mit Rudi und nicht Hans anspricht...


*so* Da muss ich wohl im Unterbewusstsein an Rudi Dutschke gedacht haben. Augenzwinkern *so+



Johannes Kleven
Ministerpräsident des Freistaates Freistein
KDU-Generalsekretär
Imperia
Bürger Dionysius Buddenberg
Dionysius Buddenberg Dionysius Buddenberg
Dirigent
24.01.2015 23:09
Sim-Off: großes Grinsen


verfolgt weiter, interessiert, den Parteitag




CHEFDIRIGENT - MONTARY CITY PHILHARMONIC ORCHESTRA
Präsident und Mitglied des 41. Unionsparlaments
Gründer und Inhaber der Roldemian Gramophone
Unionstrainer für die WM 2015
Vorsitzender UFB-Schiedsrichterkommission
Vorsitzender SLVP-Landesverband Imperia
Unionswahlleiter a.D.

Salbor-Katista
Helen Bont
Helen Bont Helen Bont
Foren Gott
24.01.2015 23:41


Tritt jetzt ebenfalls an das Rednerpult.

Vielen Dank, lieber Johannes, für die einleitenden Worte.

Liebe Freunde, liebe Gäste, meine sehr geehrten Damen und Herren,
konservative Sozialpolitik in einer modernen Gesellschaft. Was sind ihre Grundzüge, was sind ihre Grundannahmen?
Ein wichtiges menschliches Bedürfnis ist das nach Sicherheit. In einer modernen Gesellschaft, in der die alten sozialen Zusammenhänge von sozialen Klassen oder Großfamilien immer weniger greifen und althergebrachte Dogmen, die den Menschen Halt und Bestätigung boten, an Einfluss verlieren, greift Unsicherheit um sich. - Das Aufsichgestelltsein, die Freiheit, empfinden viele Menschen mehr als Bedrohung, denn als Befreiung.
Für Sicherheit in einer modernen Gesellschaft aber bedarf es starker Individuen, starker Persönlichkeiten, starker Personen. Und sie braucht starke soziale Netzwerke, weil der Staat die Folgekosten von Individualiserung nicht allein, insbesondere nicht allein mit den Mitteln sozialstaatlicher Alimentation, tragen kann.
Natürlich braucht die moderne Gesellschaft, die heute stärker als früher auch eine Risikogesellschaft ist, einen starken und handlungsfähigen Staat. Aber der Staat kann den Bürgern nicht alle persönlichen Lebensrisiken abnehmen. Der moderne Staat kann dem Bürger noch nicht einmal garantieren, dass die demokratisch getroffenen Entscheidungen frei von Risiken sind. Wollte er dies tun, wären in einer komplexen Gesellschaft Entscheidungen gar nicht mehr möglich.
Eine moderne Gesellschaft zeichnet sich unter anderem durch Pluralität aus: Pluralität der Meinungen, der Lebensführungen, der Weltanschauungen, Religionen oder politischen Überzeugungen. Dies führt dazu, dass es in einer modernen Gesellschaft immer Spannungen und Konflikte gibt - die moderne Gesellschaft bleibt spannungsvoll. Dabei geht es nicht um einen Restbestand an Problemen, die wir noch lösen, oder von Risiken, die wie noch ausklammern müssen. Es geht vielmehr darum, dass Konflikte erkannt und bearbeitet werden. Die immer wieder beschworene Romantik einer konfliktfreien Gesellschaft, genährt von einer Harmoniesehnsucht, führt nicht weiter, und alle Vorstellungen von einem Paradies auf Erden werden auch in Zukunft scheitern. Zudem müssen wir uns eingestehen , dass es noch nicht einmal eine Alternative zum Kapitalismus gibt, die nicht bereits gescheitert wäre.

Eine moderne Gesellschaft definiert sich insbesondere durch ihre Wirtschaft, ihren technologischen Fortschritt und ihre Anwendung ebenso wie durch übergeordnete Werte, durch sozialen Fortschritt, individuelle Freiheit und solidarisches gesellschaftliches Handeln.
In diesem Zusammenhang fällt oft das Stichwort "Gerechtigkeit". Gerechtigkeit hat als Leitbegriff der abendländischen Tradition und Kategorie menschlicher Existenz zu unterschiedlichen Zeiten in unterschiedlichen Kulturen ein breites Spektrum an Bedeutungen bekommen, und es wird wohl auch in Zukunft keine einheitliche Definition gefunden werden. Schon innerhalb der westlichen Demokratien gibt es erhebliche Unterschiede. Sie betreffen nicht nur unterschiedliche Aspekte der Gerechtigkeit oder Strategien der Gerechtigkeitspolitik, sondern auch den Stellenwert des Grundwerts Gerechtigkeit.
Der Begriff der Gerechtigkeit lässt sich dabei mindestens in zwei unterschiedliche Konzepte einteilen:
zum Einen Gerechtigkeit als Gleichheit der Ausgangsbedingungen. Gerechtigkeit ist deshalb in der Rechtsstellung des Individuums begründet; zum Anderen Gerechtigkeit als Gleichheit der Resultate, die der "sozialen" Gerechtigkeit verpflichtet ist und dem Staat eine gewichtige Rolle für die Erreichung des Ziels zuweist.

Ich möchte noch auf drei andere Aspekte der Gerechtigkeit zu sprechen kommen, nämlich darauf, worauf Gerechtigkeit abzielt: Identität, Fairness und Gleichheit:
Gerechtigkeit als Identität erhebt den Anspruch das sein zu können, was man sein will, seine soziale, kulturelle oder religiöse Identität zu verwirklichen und ein Leben ohne Zwang und Entfremdung führen zu können. Gerade in einer vielfältigen und pluralistischen Gesellschaft dürfen unterschiedliche Identitäten und Lebensentwürfe nicht dem Zwang zur Gleichförmigkeit unterworfen werden, sondern haben ein Recht darauf, von der Gesamtgesellschaft anerkannt zu werden.
Gerechtigkeit als Fairness zielt darauf ab so behandelt zu werden, wie man es, gemessen an ethischen Maßstäben und politischen Übereinkünften, verdient hat. Das Minimalkriterium lautet dabei, dass gleiche bzw. vergleichbare Fälle gleich behandelt werden. Die republikanischen Prinzipien der Gleichheit des Menschen vor dem Gesetz und der Grundsatz "ohne Ansehen der Person" beurteilt und verurteilt zu werden ist ein wichtiger Bestandteil der Fairness.
Die Gerechtigkeit als Gleichheit der Chancen und bzw. oder der materiellen Ausstattung ist nicht absolut, nicht als absoluter Maßstab, sondern eher als gedanklicher Fixpunkt zu verstehen. Vertragstheoretische Grundannahme ist ein fiktiver Naturzustand vor Gründung der bürgerlichen Gesellschaft mit ihrem Privateigentum und ihrer Arbeitseilung. Wenn Menschen in einer arbeitsteilig differenzierten Gesellschaft unterschiedlichen Wohlstand und Status erwirtschaften und vererben, dann sehen viele darin eine ungerechtfertigte Ungleichheit, auch wenn unterschiedliche Qualifikation und Verantwortung zu dieser Differenzierung führen.

Gerechtigkeit als Identität, Fairness und Gleichheit stehen dabei nicht für sich allein, sondern beeinflussen sich gegenseitig.

Höhepunkt einer aus meiner Sicht verfehlten Gerechtigkeitsdebatte ist die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen, wie sie zuletzt der Sozialdemokrat Macaluso in die Diskussion gebracht hat. Dessen Verwirklichung würde die Grenzen der Verteilungspolitik sprengen und diejenigen belohnen, die sich von ihrer Verantwortung eines selbstverantwortetes und selbstbestimmtes Leben verabschiedet haben.
Die Forderung nach einem bedingungslosen Einkommen verkennt nicht nur die Tatsache, dass kein Gemeinwesen in der Lage ist, für alle finanziellen Krisen und Lebensrisiken aufzukommen, sie verkennt auch den Stellenwert der Erwerbsarbeit für Staat und Gemeinwesen: wer keine oder nur marginale Arbeit hat, dem fällt häufig auch die Erziehung von Kindern schwerer. Er zieht sich aus der Öffentlichkeit, aus dem Engagement zurück. Das, salopp gesagt, Faulsein verliert seinen Wert, wenn es beherrschend wird und den Alltag tötet. Die bittere gesellschaftliche und kulturelle Realität hinter dem dauerhaften Verlust von Erwerbsarbeit sind Verwahrlosung von Kindern, politische Apathie und unkontrollierter Fernsehkonsum.
Angesichts lionksromantischer Intellektueller, die einem bedingungslosem Grundeinkommen das Wort reden und den engen Zusammenhang von Erwerbsarbeit auf der einen und Wohlstand, persönliche Freiheit und Demokratie nicht mehr sehen wollen zeigt uns die Realität: nicht die Arbeit, sondern die Arbeitslosigkeit ist ein Gewaltakt, ist ein Raub der Eigenschaften und Fähigkeiten, die in einem mühsamen und aufwendigen Bildungsprozess erworben wurden und nun in Gefahr sind zu verrotten.
Die Vorstellung aber, erwerbsarbeitsfreie Zeit würde in freiwillige Bürgerengagement investiert werden, hat sich bislang als Illusion erwiesen. Freiwilliges Bürgerengagement tritt bestenfalls nach einem aktiven Erwerbsleben auf; als Erwerbsersatz während des erwerbsfähigen Alters, ist er eine Ausnahme. Die Erfahrung zeigt, dass derjenige sich aus gesellschaftlichen Aktivitäten zurückzieht, wer keiner oder marginaler Beschäftigung nachgeht. Längere Arbeitslosigkeit führt zu sozialer Vereinsamung und nicht zum Aufbau sozialer Kontakte. Wer dagegen voll im Beruf steht, einer geregelten Erwerbsarbeit nachgeht, in ihr elementare Sicherheit und soziale Bestätigung findet, der engagiert sich, obwohl er doch eigentlich keine Zeit hat.

Ohne Erwerbsarbeit ist keine Umverteilungspolitik möglich. Dabei muss diese Umverteilungspolitik so strukturiert sein, dass sie den Menschen zur Selbsthilfe animiert, Innovation und Tatendrang weckt und ihn in die Lage versetzt, seinen Lebensunterhalt und den seiner Familie aus eigener Kraft zu erwirtschaften und sich ein Leben in Wohlstand aufzubauen. Freiheit in Wohlstand und Sicherheit ist das Ziel konservativer Sozialpolitik. Es geht darum die Leistungskraft des Individuums und die Innovation der Unternehmen zu stärken und diese in ein solidarisches Gemeinwesen einzubeziehen.
Konservative Sozialpolitik ist deswegen eine ressortübergreifende Politik:
wir sehen zum Beispiel die Familie als wichtige Grundlage für das menschliche Gemeinswesen. Hier lernen die Menschen die solidarische wie liebevolle Zuneigung der Eltern untereinander und zu ihren Kindern. Nirgendwo sonst wird praktische Solidarität so bedingungslos vorgelebt und Werte vermittelt wie hier.
Familienpolitik heißt daher: die Familien in ihren Aufgaben stärken und insbesondere Alleinerziehende und sogenannte "Problemfamilien" stabilisieren. Dies ist Aufgabe einer ressortübergreifenden Sozialpolitik, die Bildungs-, Kultur-, Sport-, aber auch Arbeitspolitik zusammenführt und damit über die klassischen familienpolitischen Leistungen hinausgeht.
Es geht darum, diese sozialen Netzwerk in ihrer Funktion zu stärken.

Wir Konservative verkennen nicht, dass Menschen in Not geraten können, seit es durch Krankheit, Invalidität, Unfall oder Arbeitslosigkeit. Und wir bestreiten nicht die Notwendigkeit und Richtigkeit, dass diese Menschen unsere Solidarität verdienen. Unser Ziel ist aber nicht der bemutternde und alles alimentierende Staat. Unser Ziel ist es, die Menschen aus dieser Notlage zu befreien, durch die Stärkung der Selbsthilfe, durch die Kombination von Fördern und Fordern.
Dazu gehört aber auch dafür Sorge zu tragen, dass Menschen erst gar nicht in eine Notlage kommen. Instrument hierfür ist zum Beispiel die klassische Vorsorge: Vorsorgeuntersuchungen, Humanisierung des Arbeitsplatzes und viele andere wichtige Dinge.

Die freie Selbstbestimmung des Menschen ist das Leitbild unserer Sozialpolitik. Ihn darin zu bestärken, seine Fähigkeiten und seine Talente zu entwickeln, die Befreiung aus Unmündigkeit und Bevormundung ist unser Auftrag und unsere Verpflichtung.



Dr. h.c. Helen Bont, KEL
Unionskanzlerin der Demokratischen Union
Aussenministerin
Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
Trägerin des astorischen White House Ribbon
Mitglied des Unionsparlaments
KOMMANDEUR der EHRENLEGION
Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION


Johannes Kleven
Routinier
24.01.2015 23:47
Applaus



Johannes Kleven
Ministerpräsident des Freistaates Freistein
KDU-Generalsekretär
Salbor-Katista
Bürger Heinz Lüneburg
Heinz Lüneburg Heinz Lüneburg
Unionsminister
24.01.2015 23:50
Applaus
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Unionsminister für Inneres und Justiz
Stellvertretender Unionsvorsitzender der KDU
Mitglied des Unionsparlaments
Präsident des SV Manuri
Unionsminister der Verteidigung a.D.

Johannes Kleven
Routinier
25.01.2015 01:58
Vielen Dank, Helen, für das ausführliche und fundierte Grundsatzreferat. Ich erteile nun das Wort Heinz Lüneburg zum Thema Verteidigungspolitik.



Johannes Kleven
Ministerpräsident des Freistaates Freistein
KDU-Generalsekretär
Salbor-Katista
Bürger Heinz Lüneburg
Heinz Lüneburg Heinz Lüneburg
Unionsminister
25.01.2015 16:12
Tritt nach der Ankündigung auf die Bühne, begrüßt den Generalsekretär und tritt ans Rednerpult
Verteidigung ist ein wichtiger Aspekt. Ohne Millitärische Kräfte ist ein Land im Falle eines Angriffes Chancenlos. Aber Soldaten werden
nicht nur für die Landesverteidigung genutzt. Auch für Hilfseinsätze in Krisengebieten oder für Aufbauarbeiten werden sie genutzt. Auch
wenn eine Invasion unseres Landes derzeit unwahrscheinlich ist, so müssen wir dennoch immer damit rechnen. Darauf sind unsere Kräfte
vorbereitet. Wir haben Gut ausgebildete Infanteristen, gut ausgebildete Marinesoldaten und gut ausgebildete Piloten und Bodenpersonal der
Luftwaffe. Nicht zu unterschätzen sind allerdings z.B. die Elite wie Kampftaucher oder Bombenentschärfer die einen gefährlichen Job
haben. Denen gebührt unser aller Respekt. Streitkräfte müssen das Land verteidigen können. Gegen Gegner die möglicherweise besser
ausgerüstet sind als man selber. Und solange der Gegner nicht Dreibürgen heißt wird den Unionsstreitkräften das auch gelingen.
Grinst
Jederzeit können neue Bedrohungen entstehen. alte Staaten zerfallen, neue Staaten entstehen, Terrororganisationen erblicken das Licht der
Welt. Das alles sind nur wenige Beispiele für die ständige Veränderung der Verteidigungspolitischen Lage. Derzeit sind wir in einer
Sicheren Lage. Wie lange noch, weiß keiner. Allerdings kann jede Krise, egal wie unbedeutend und klein sie auch sein mag, egal wie weit
entfernt sie von uns ist, ein Handeln erfordern. Zerfallende oder im zerfall befindliche Staaten stellen hierbei die größte Bedrohung
dar. Dort entsteht die Gefahr eines Bürgerkrieges der die Sicherheit der ganzen Welt auf den Kopf stellen kann. Bürgerkriege in einem
Land können zur Destabilisierung einer ganzen Region führen.
Massenvernichtungswaffen, wie bspw. Nuklearsprengköpfe, werden ebenso zur Gefahr für alle.Ein Land das Nuklearsprengköpfe besitzt,
besitzt die Hölle auf Erden. Länder mit Nuklearsprengköpfen sind eine der größten Bedrohungen die es auf der Welt gibt. Sie sorgen für
Jahrhundertelanges Leid. Menschen, die nichts mit dem Krieg, wegen dem die Nuklearwaffe eingesetzt wurde, zu tun haben, Leiden an
vergifteten Nahrungsmitteln, an vergiftetem Wasser. Sie leiden an schweren Behinderungen. Daher sind Nuklearsprengköpfe eine gefährliche
Waffe für jeden. Sie beenden einen Krieg mitnichten. Sie verschärfen ihn.

Ebenfalls ein Merkmal des Modernen Krieges und somit ein Aspekt der Verteidigungspolitik sind sogenannte Cyber Kriege. Dabei handelt es
sich um Hackerangriffe beispielsweise auf Institutionen eines Landes bspw. dem Unionskanzleramt oder ein Atomkraftwerk um so einen Super
GAU oder GAU hervorzurufen oder mindestens die Stromversorgung lahmzulegen

Säulen einer vernünftigen und Funktionierenden Verteidigungspolitik sind:
-Man benötigt gut ausgebildete und ausgerüstete Soldaten
-Man muss die Sicherheitslage in der Welt immer im Blick haben
-Man muss Neuerungen sowohl positiv als auch Negativ aufnehmen und erkennen welche Gefahren könnten davon ausgehen aber auch welchen Nutzen können wir daraus ziehen.



Unionsminister für Inneres und Justiz
Stellvertretender Unionsvorsitzender der KDU
Mitglied des Unionsparlaments
Präsident des SV Manuri
Unionsminister der Verteidigung a.D.

Johannes Kleven
Routinier
25.01.2015 23:48
Applaus



Johannes Kleven
Ministerpräsident des Freistaates Freistein
KDU-Generalsekretär
Salbor-Katista
Bürger Sylvester Calzone
Sylvester Calzone Sylvester Calzone
Sly
27.01.2015 13:26
Sly applaudiert den bisher gehaltenen Reden und bereitet sich auf seine eigene vor.



Sylvester Calzone
Unionsparlamentarier
Fraktionsvorsitzender der KDU
 

Salbor-Katista
Helen Bont
Helen Bont Helen Bont
Foren Gott
28.01.2015 16:04
Applaus



Dr. h.c. Helen Bont, KEL
Unionskanzlerin der Demokratischen Union
Aussenministerin
Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
Trägerin des astorischen White House Ribbon
Mitglied des Unionsparlaments
KOMMANDEUR der EHRENLEGION
Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION


Johannes Kleven
Routinier
28.01.2015 20:49
Liebe Freunde,
wir kommen nun zu einem satzungsändernden Antrag des Vorstands. Ich eröffne hiermit die Aussprache.

Zitat:

§ 5 Unionsvorstand
(1) Der Unionsvorstand besteht aus dem Unionsvorsitzenden, dem stellvertretenden Unionsvorsitzenden und dem Generalsekretär.
(2) Die Mitglieder des Unionsvorstands werden im Anschluss an die Konstituierung des Unionsparlaments in geheimer Wahl aus der Mitte des Unionsparteitags bestimmt. Die Wahl wird von einem Wahlleiter administriert, der vom Unionsparteitag ernannt wird. Nachfolger für vorzeitig ausgeschiedene Mitglieder amtieren bis zur nächsten regulären Wahl.
(3) Der Unionsvorsitzende und sein Stellvertreter vertreten die Partei nach außen und ist ihr juristischer Vertreter. Ihm obliegen die Leitung des Unionsparteitags und die Aufsicht über die Finanzen des Unionsverbands. Der Generalsekretär koordiniert die Arbeit der Landesverbände und die programmatische Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner. Die Mitglieder des Unionsvorstands vertreten sich gegenseitig.
(4) Der Sprecher der Parlamentarischen Gruppe nimmt an den Sitzungen des Unionsvorstands teil. Gleiches gilt für den Unionskanzler, sofern dieser KDU-Mitglied ist, oder ein Mitglied der Unionsregierung aus den Reihen der KDU, sofern die Partei an einer Koalition beteiligt ist.
(5) Mitglieder des Unionsvorstands verlieren ihr Amt durch den Verlust der Parteimitgliedschaft oder ein erfolgreiches Misstrauensvotum.
(6) Der Unionsparteitag kann den Mitgliedern des Unionsvorstands mit absoluter Mehrheit das Misstrauen aussprechen.







Johannes Kleven
Ministerpräsident des Freistaates Freistein
KDU-Generalsekretär
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