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Geschrieben von Haakon Tokra am 20.09.2008 um 11:06:

 

Nein. Mir wurde bisher noch keine Einsicht gewährt.



Geschrieben von William C. Ashcraft am 20.09.2008 um 11:07:

 

Herr Unionsanwalt, gewähren Sie dem Herrn Verteidiger bitte umgehend Akteneinsicht damit das Verfahren sich hier nicht unnötig in die Länge zieht.



Geschrieben von Haakon Tokra am 20.09.2008 um 22:33:

 

Mir wurde soeben in einen Teil der Akten Einsicht gewährt. Die Übrigen folgen wohl am Sonntag.



Geschrieben von Heinrich von Löwenherz am 20.09.2008 um 22:48:

 

Zitat:
Original von William C. Ashcraft
Herr Unionsanwalt, gewähren Sie dem Herrn Verteidiger bitte umgehend Akteneinsicht damit das Verfahren sich hier nicht unnötig in die Länge zieht.


Ist gestern schon geschehen. Auf den Bericht der Neurologin warte ich heute noch.



Geschrieben von William C. Ashcraft am 20.09.2008 um 23:15:

 

In Ordnung.



Geschrieben von William C. Ashcraft am 24.09.2008 um 10:40:

 

Wie ist der Stand der Dinge?



Geschrieben von Haakon Tokra am 24.09.2008 um 12:05:

 

Das Gutachten fehlt noch.



Geschrieben von Unke von Schlörkensdörf-Schlächter am 24.09.2008 um 12:15:

 

Das Gutachten wurde soeben dem Gericht vorgelegt.



Geschrieben von William C. Ashcraft am 24.09.2008 um 13:26:

 

Das Gutachten wird hiermit in das Verfahren eingeführt:



Gerichtlich psychologisches Gutachten


Unke von Schlörkensdörf-Schlächter
Dipl. Psychologin
Neurologin
Gerichtsgutachterin
Am Hahnenkamm 13
Mixoxa/Imperia/DU



Gutachten erstellt auf med. psych. Untersuchung der delinquenten:

Marolijn Webber
geboren am 01. November 1978 in Mixoxa,
wohnhaft in Mixoxa, derzeit in Untersuchungshaft in Manuri
Staatsbürgerin der Demokratischen Union, ledig.



Gutachten/Befund:

Nach eingehender med. psychologischer Untersuchung der delinquenten Marolijn Webber kommen die Gutachter der Schlörkensdörf-Schlächter Praxis für Neurologie, Psychiatrie und Psychologie auf folgende Befunde:

Bei der o.g. delinquenten Webber konnten wir eine psychoreaktive Reifestörung mit schizoid,- anankastischen Zügen feststellen (referenzierende Stichprobe im Minnesota Multiphasic Personality Inventory MMPI). Die Untersuchung wurde nach der probabilistischen Testtheorie konstruiert.

Weiterhin diagnostizierten wir somatoforme Störungen, mit keinem deutlich internistischen Befund.
Ausgeprägt bei der delinquenten ist eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung ( Borderline BPS). Die Bereiche der Gefühle, des Denkens und des Handelns sind beeinträchtigt, was sich durch negatives und teilweise paradox wirkendes Verhalten in zwischenmenschlichen Beziehungen sowie im gestörten Verhältnis zu sich selbst äußert. Im DSM-IV, Psychiatric Association sind fünf der insgesamt neun Merkmale von Borderline nachgewiesen worden.
Die Merkmale werden mit zwei Dingen charakterisiert: Erstens als „spaltende Denkvorgänge“, zweitens als „primitive“ (resp. „primärprozesshafte“) Denkvorgänge. Beide Muster werden mit der projektiven Identifikation assoziiert, die bei der delinquenten Webber sehr ausgeprägt ist. Die projektive Identifikation ist ein Abwehrmechanismus, bei dem Teile des Selbst abgespalten und auf eine andere Person projiziert werden. Diese wird dann unbewusst als Teil des eigenen Selbst empfunden. Dadurch werden eigene Inhalte (Werte, Gedanken, Gefühle) als die der anderen Person wahrgenommen.

Differenzialdiagnostik:

Einige der Symptome können auch bei anderen Störungsbildern auftreten, so z. B. bei Depressionen, Schizophrenien, schizoaffektiven Psychosen, schizoiden Persönlichkeitsstörungen, narzisstischen Persönlichkeitsstörungen oder bei paranoiden Persönlichkeitsstörungen. Durch das diagnostische Verfahren konnten wir das o.a. Gutachten aber manifestieren.

Mixoxa/Imperia/DU
gez.
Unke von Schlörkensdörf-Schlächter



Der Verteidigung steht es selbstverständlich frei, ein Gegengutachten vorzulegen.



Geschrieben von William C. Ashcraft am 24.09.2008 um 13:28:

 

Ich möchte das Gutachten jedoch zunächst noch etwas zurückstellen.

Herr Verteidiger, wird Ihre Mandantin Angaben zur Sache machen?



Geschrieben von Haakon Tokra am 25.09.2008 um 11:42:

 

Eine Anmerkung noch zum Gutachten: Wäre es möglich, wenn dieses in den Prozess eingeführt wird, das ganze noch etwas verständlicher zu gestalten. Ich denke keiner der Anwesenden hat Psychologie studiert.

Frau Webber möchte aussagen.



Geschrieben von Heinrich von Löwenherz am 25.09.2008 um 11:47:

 

Zitat:
Original von Haakon Tokra
Eine Anmerkung noch zum Gutachten: Wäre es möglich, wenn dieses in den Prozess eingeführt wird, das ganze noch etwas verständlicher zu gestalten. Ich denke keiner der Anwesenden hat Psychologie studiert.

Frau Webber möchte aussagen.


Wir können die Gutachterin dazu befragen, Herr Rechtsanwalt. Wäre vielleicht für alle hilfreich. Deshalb stelle ich mal den Antrag Frau Unke von Schlörkensdörf-Schlächter als Sachverständige zu hören.



Geschrieben von William C. Ashcraft am 25.09.2008 um 13:11:

 

Der Antrag ist zur Kenntnis genommen und die Sachverständige wird im Anschluss an die Befragung der Angeklagten gehört.

Mrs. Webber, ich weise Sie darauf hin, dass Sie sich nicht selbst belasten müssen. Es steht Ihnen frei sich zur Sache zu äußern oder zu schweigen.
Aber darüber wird Sie ihr Verteidiger sicherlich schon aufgeklärt haben.

Mrs. Webber, Ihnen wird von der Unionsanwaltschaft zur Last gelegt, Frau Dr. Heidenberg-Untrial als Geisel genommen zu haben und in einem Keller in der Nähe des Unionspräsidialamts gefangen gehalten zu haben.
Erzählen Sie doch bitte, was sich an dem besagten Tag bzw. den Tagen abgespielt hat.



Geschrieben von Marolijn Webber am 27.09.2008 um 17:44:

 

*Marolijn schaut William an. Er spricht mit ihr, als würde er sie nicht kennen. Hatten sie sich doch geliebt*

Mr Ashcraft..

*beton das Mr etwas mehr*

An besagtem Tag habe ich das Unionspräsidialamt besichtigt. Ich habe noch meine restlichen Sachen abgeholt, die ich in Sean Williams Wohnbereich hab liegen lassen. Nachdem wir die Nacht dort verbracht haben musste ich am darauf folgenden Tag schnell los.. Die Termine, du verstehst.
Oh, verzeihung. Sie verstehen.
An diesem tag bin ich nun durch den Park des UUnionspräsidialamtes gelaufen. es dämmerte schon etwas und ich wollte mich auf den Rückweg machen. Da ist Denise mir über den Weg gelaufen. Wir haben uns nett unterhalten.
Ich trug ein Fläschen eines wunderbaren Mittels bei mir. Ein paar tropfen auf ein Tuch und das auf den Mund dieser Frau gepresst und sie schläft wie eine kleine Prinzessin.
Sie hat ganz schön lange geschlafen. Gut, sie trägt mein Kind aus, da brauch man viel Schlaf.



Geschrieben von William C. Ashcraft am 28.09.2008 um 12:13:

 

Was haben Sie mit Frau Dr. Heidenber-Untrial gemacht nachdem Sie sie betäubt hatten?
Um was für eine Substanz handelte es sich bei der Flüssigkeit die Sie auf das Tuch geschüttet hatten?



Geschrieben von Marolijn Webber am 29.09.2008 um 18:06:

 

Ach, das war ein ganz harmloses Mittelchen. Ich wollte ja weder Sie, noch mein Kind in Gefahr bringen.. Leon wäre ja etwas starkes gar nicht gut bekommen.
Ich habe Denise dann in den Raum dort am See gebracht und sie auf eine Matratze gelegt. Sie sollte ja nicht auf dem harten Fußboden liegen.



Geschrieben von Madonna Ritchie-Ashcraft am 30.09.2008 um 00:00:

 

*sitzt in der Zuschauertribüne und fragt sich, weshalb Frau Webber ihren Gatten so anschaut*

Zitat:
Original von Marolijn Webber
*Marolijn schaut William an. Er spricht mit ihr, als würde er sie nicht kennen. Hatten sie sich doch geliebt*


Zitat:

Ich wollte ja weder sie, noch mein Kind in Gefahr bringen ...


*denkt sich, dass die alte wirklich einen an der Klatsche haben muss*



Geschrieben von William C. Ashcraft am 30.09.2008 um 00:08:

 

Mrs. Webber, benennen Sie bitte das "harmlose Mittelchen" wie Sie es nennen.
Was passierte dann in dem Raum am See?

Bemerkt seine Frau auf den Zuschauerplätzen und lächelt ihr kurz zu und fährt dann mit der Vernehmung fort.



Geschrieben von Marolijn Webber am 30.09.2008 um 11:23:

 

Was weiß ich, wie dieses Mittelchen hies. Meinst du, ich hab noch auf den Namen auf der Flasche geschaut.. Herr (!) Ashcraft.
Sie müssen entschuldigen, ich weiß es nicht mehr.

Was passierte dort.. Denise und ich haben uns oft und viel unterhalten. Sie hat allerdings auch viel geschlafen, was natürlich gut für Leon ist.
Ich habe ihr Essen gebracht, hatte viel Obst dabei und natürlich auch Wasser zum Trinken. Sie sollte es ja gut haben.
Ich hatte das Gewölbe auch schön für sie hergerichtet. Die beiden sollten es ja gemütlich bei mir haben. Und kalt war es auch nicht.

*Marolijn schaut einen Moment gedankenverloren durch die Reihen. Dann gleitet ein Lächeln, über ihr Gesicht. Sie denkt an ihren Leon, vergisst kurz vollkommen das Geschehen um sie, beginnt mit dem Oberkörper leicht vor und zurück zu wippen*



Geschrieben von William C. Ashcraft am 02.10.2008 um 12:40:

 

Frau Angeklagte, ich verbitte mir mit Nachdruck, von Ihnen geduzt zu werden.
Sie können mich mit Mr. Ashcraft oder Herr Vorsitzender anreden. Das Duzen des Vorsitzenden stellt jedoch eine Missachtung des Gerichts dar und wird daher auch zukünftig sanktioniert werden.

Ihren Ausführungen zufolge leugnen Sie also nicht, Frau Dr. Heidenberg-Untrial entführt zu haben und in ihrer Gewalt gehabt zu haben?


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